| Start: | 12. Februar 2012 |
| Ende: | 15. April 2012 |
| Ort: | Töpfereimuseum |
| Adresse: |
Pastoratsweg 1, Langerwehe |
Veranstaltungskalender
iCal ImportDer heutige Sonntagstipp auf toepfergemeinde.de führt wieder einmal ins Töpfereimuseum. Hier gibt es derzeit die Sonderausstellung „BROT + SPIELE – lebenswert(e)“ mit keramischen Werken von Ruth und Urban Stark.
Ruth Stark ist Keramikerin, Urban Stark freischaffender Künstler. Gemeinsam haben die beiden die verschiedensten Formen und Bildnisse geschaffen, in die die Kölner Autorin und Szenenkennerin Antje Sóleau gelungen einführte: „Sind Brot und Spiele alleine lebenswert?“ – in der Tat lässt sich diese Frage als roter Faden in der Ausstellung immer wieder erkennen.
Denn für die beiden Künstler geht es in ihren Werken „um die Menschen und wie sie miteinander umgehen“, so Ruth Stark. Lust und genügend Essen im Leben, erklärt Urban Stark, verblendeten die Leute für Wesentliches, für Politisches. „Sie werden regelrecht vollgestopft, so dass sie die Augen nicht mehr öffnen“, merkt der sozial kritische Künstler an. Dazu wählte Urban Stark auch den Titel der Ausstellung, welcher auf den römischen Satiriker Juvenal zurück geht, der dem Volk vorwarf, sich nur auf die Lust und nicht auf die Politik zu konzentrieren.
Eines von Urban Starks Objekten besteht beispielsweise aus mehreren schwarzen Gefäßen, die jeweils mit den sieben Todsünden, in Verbindung mit Zitaten von Philosophen beschrieben sind.
Es soll zum Nachdenken darüber anregen, wie jeder einzelne mit seinem Gegenüber umgeht. Die letztendliche Interpretation muss jeder selbst finden. Ruth Stark hingegen konzentriert sich in ihren Arbeiten mehr auf die Keramik, denn „ich liebe das Material“ und somit entstand einfaches, in schwarz und weiß gehaltenes Geschirr mit dem sie auf Nahrung aufmerksam machen möchte: „Ich will zeigen, dass es wichtig ist, sich Zeit für das gemeinsame Essen zu nehmen und nicht nur schnell alleine zwischendurch irgendetwas zu kaufen.“ Es sind elementarste Aspekte, welche die beiden ansprechen. Aber sie beziehen den Betrachter auch aktiv in ihre Kunst mit ein. Eine Skulptur aus Knete darf nach belieben verändert werden „und jeden Tag wird ein Foto vom optischen Wandel gemacht, so dass wir sehen, wie sich das Ganze im Laufe der Zeit verändert hat“, informiert Urban Stark. In ein gesundes Miteinander sind bei Starks auch die Kinder integriert, die die Möglichkeit haben, bei einem speziellen Memory die Ausstellung auf ihre eigene Art und Weise kennen zu lernen. Seinen ganz eigenen Charme hatte auch die stimmungsvolle Einführung von der Sängerin Andrea Katzenburg und ihrem Mann Hans-Jürgen am Klavier. Für die Ausstellung, die noch bis April begutachtet werden kann, bedankte sich Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß.
| Start: | 13. Februar 2012 |
| Ende: | 15. April 2012 |
| Ort: | Töpfereimuseum Langerwehe |
| Adresse: |
Pastoratsweg 1, Langerwehe |
Weit weg reisen, dennoch daheim bleibe und das auch noch in ein und dem selben Moment: Diese einzigartige Chance bieten Leiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß und die anderen Mitarbeiter des Töpfereimuseums in Langerwehe – und das noch bis zum 15. April 2012. So lange nämlich sind in der Reihe „GangArt“ die Bilder der Aachener Fotografin Marga Meier zu Gast. Dass ihre Werke nicht nur bloß im Gang (daher der Name der Reihe) vom Altbau zum großen Wechselausstellungssaal zu Gast sind, sondern tatsächlich mit ihrem Gastquartier etwas zu tun haben, dokumentiert der Titel der im mindestens doppelten Sinn bunt bestückten Reihe: „Töpferwelt Nepal“ heißt die sehenswerten Präsentation, die dem Betrachter unwillkürlich das Land im Himalaja und seine Menschen nahe bringt. Im Sommer, bei den Vorbereitungen zu einer anderen Ausstellung, haben sich die Künstlerin und die Hausherrin kennen gelernt. Und hier erfuhr Kirsten Maaß auch von Meiers Nepal-Reise, die die Aachenerin bereits im Frühjahr 2009 unternommen hatte. Den liebe- und respektvollen Blick Meiers für die Menschen vor ihrem Objektiv hatte die Langerweher Keramik-Expertin schon bemerkt – und in den Aufnahmen aus Nepal wiedergefunden. Diese „Offenheit für das Andere, vermeintlich Fremde“, von der Dr. Maaß in ihrer Eröffnungsrede sprach – die findet der Gast im Museum wieder. Aber nicht nur das: Es ist das Exotische der Szenerie, das den Betrachter gefangen nimmt. Die Töpferscheibe wird aus Brettern zusammengenagelt und wie ein Schwungrad mit den Füßen auf Touren gebracht. Es ist eine arme, bescheidene Welt, die Marga Meier aber nicht im Sinne eines modernen Elendstourismus zur Schau stellt. Die Fotografin belässt den Menschen ihre Würde und ihren Stolz, auch wenn ihre Arbeitsmethoden – gemessen an westlichen Standards oder gar industriellen Herstellungsprozessen – recht primitiv anmuten. Marga Meiers Bilder entführen in eine Welt der Schönheit und der Vielfalt. Dass ihr weitere Exponate wie Glöckchen und Amulette die reiche Vielfalt nepalesischen Kunsthandwerks in Vitrinen beigegeben werden, dokumentiert den Reichtum dieser Kultur umso mehr.
| Start: | 24. Februar 2012 09:30 |
| Ende: | 24. Februar 2012 11:30 |
| Ort: | Zweigstelle Heistern |
| Adresse: |
Langerwehe-Heistern |
Die Kreis-Volkshochschule Düren bietet in ihrer Zweigstelle Langerwehe-Heistern ab Freitag, 24. Februar, einen “Wald-Mini-Club” für Familien mit Kindern von anderthalb bis drei Jahren an. Gemeinsam mit Kursleiterin Uta Splettstößer wollen Kinder und Erwachsene bei Sonne, Wind und Regen den Wald erleben, mit Naturmaterialien basteln, Tiere und Pflanzen kennenlernen sowie spielen, klettern und toben. Die Teilnehmer treffen sich von 9.30 Uhr bis 11.45 Uhr, die Kurgebühr beträgt 32,50 Euro für fünf Termine. Anmeldung und nähere Information bei der Kursleiterin unter der Rufnummer 02421/9949880.
| Start: | 24. Februar 2012 20:00 |
| Ende: | 24. Februar 2012 20:00 |
| Ort: | Langerwehe |
Der BUND und die Langerweher Umwelt- und Naturschutzaktion “Luna” laden am Freitag, 24. Februar, von 20 bis 22 Uhr zu einem Vortrag zum Thema “Mikroorganismen” ein. Als Referentinnen konnten Marianne Traut und Ellen Jasper gewonnen werden. Nähere Informationen zu der Veranstaltung und den Veranstaltungsort gibt es bei Lothar Kurth unter der Rufnummer 02423/902476.
| Start: | 26. Februar 2012 10:00 |
| Ende: | 26. Februar 2012 17:00 |
| Ort: | Exmouthplatz |
| Adresse: |
Langerwehe |
Ins Jülicher Land führt eine Wanderung des Eifelvereins am Sonntag, 26. Februar. Treffpunkt zur gemeinsamen Pkw-Abfahrt nach Rudorf ist um 10 Uhr am Exmouthplatz. Wanderführer ist Josef Hellmanns, gewandert werden etwa 15 Kilometer








